Stellenbeschreibung? Wichtig? Wieso?

Dorothé Mertens     20. November 2017     0

Die gute alte Stellenbeschreibung. Wer es in Englisch braucht: "Job description". Wie alt ist denn Ihre - wenn sie überhaupt existiert? Wie sollte die Stellenbeschreibung aussehen? Und warum könnte sie wichtig sein?

Am besten dreiteilig sollte sie aussehen. Wir wollen einen Einseiter - und keine Beschäftigungstherapie. Das Wichtigste sind die Arbeitsplatzbeschreibung, die Aufgaben bzw. Pflichten, und die Qualifikation. Wir suchen einen Schreiner zum Möbelbau. Arbeitsplatzbeschreibung: Möbelbau. Aufgaben und Pflichten: Auftragsannahme, Projekte durchführen, Auslieferung und Montage. Qualifikation: Geselle oder Meister. Höflich im Umgang mit Kunden.

Wen suchen wir damit nicht? Keinen Kunstschreiner. Wir sind "groß", und haben eine eigene Finanzbuchhaltung - er muss sich nicht um die Abrechnung kümmern. Er "darf" alleine arbeiten - heute muss ja nahezu jeder "teamfähig" sein. Und da kommen wir schon zum Thema, warum die Stellenbeschreibung wichtig ist.

Ein Kritikpunkt an der Stellenbeschreibung ist, dass sie "begrenzt". Aber: die Mitarbeiter brauchen etwas, an dem sie sich orientieren können. Und der Chef braucht eine Grundlage zu Lohn und Gehalt (Stichwort "Gerechtigkeit".).

Die Wirtschaft entwickelt sich, und die Jobs verändern sich. Hier ist der Kritikpunkt, dass man Zeit investieren muss, um das Ding aktuell zu halten. Wenn jemand geht, muss ich eh eine Ausschreibung erstellen. Dann doch lieber mit einem Mitarbeiter zusammen - bevor er sauer gefahren ist, weil er sich nicht wertgeschätzt fühlt oder sich gerne weiter entwickelt hätte. Ohne Stellenbeschreibung - von wo aus kann er sich entwickeln?

Ich sehe Stellenbeschreibungen als Chance für neue Jobs und gegen "Fachkräftemangel". Brauchen wir "nur" Fachkräfte? Vielleicht brauchen wir verstärkt "Moderatoren", "Vermittler" und "Wissensbroker"? Erkennen wir das - ohne Stellenbeschreibung? Und wie schreibt man so eine Stelle aus? Vielleicht brauchen wir gar nicht den Schreiner, sondern einen Maschinenführer, oder doch den Kunstschreiner?

Stellenbeschreibungen sind die Basis für Personalentwicklung, und damit für loyale Mitarbeiter. Vermeintlich "schwieriges Thema"? Oder "Angst" vor Dokumenten (bzw. keine Lust auf "noch mehr" Dokumente)? Das gilt nicht - dem kann ich abhelfen! Los geht´s!

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