Kommunikation - Rosenkrieg und Co.

Dorothé Mertens     11. März 2019     0

Die Grundlagen der Kommunikation hatten wir bereits. Und, schon einen Versuch zur Umsetzung gestartet? Wenn man die Grundlagen wirklich umsetzen will, bedarf das einiges an Arbeit. Geht man in die Physik, dann hat Arbeit etwas mit Kraft und Weg zu tun. Selbst Profis geben zu, dass sie sich bei der Umsetzung immer wieder ertappen, "falsch" zu kommunizieren. Und wenn man nicht gut kommuniziert, führt das möglicherweise zu? Konflikten.

Nächster Schritt also: das Erkennen von Konflikten. Konflikt - was ist das? Dazu gibt es X Möglichkeiten. Okay, nach Wikipedia sind es 24 Arten. Das Wort kommt aus dem Lateinischen "confligere", was "kämpfen" heißt. Zwei Musketiere sitzen am Tisch, ein Wort gibt das andere, auf einmal stehen sie auf und ziehen ihre Degen. Die werden im Kampf überkreuz gehalten, und genau das Bild gibt die Überkreuz-Aktion der Transaktions-Analyse von Friedemann Schulz von Thun wieder. Demnach gibt es drei Ebenen der Kommunikation: das Erwachsenen-Ich (die Sachebene), das Eltern-Ich und das Kind-Ich. So lange zwei Leute auf einer Ebene reden und es keine Überkreuz-Aktion gibt: fein ("Die Ampel ist grün" - "Okay, dann kann´s ja los gehen"). Aber sobald es überkreuz geht, gibt´s Ärger ("Die Ampel ist grün" - Sachebene. "Du hältst mich wohl für blöd!" Kind-Ebene zu Eltern-Ebene). 

Wie arg man Konflikte treiben kann, sieht man im Film "Der Rosenkrieg". Gemäß Glasl gibt es drei Phasen, deren Stufen man im Film toll verfolgen kann. In Phase I könnten sich die beiden selber helfen. Ab Phase II mit Schiedsrichter. Und die dritte Phase sollte man meiden, weil sie tödlich endet (im Film ist das so, in der Praxis zum Glück selten...). Für Vorgesetzte ist das Wissen ob der Phasen sehr wichtig, um die richtige De-Eskalations-Strategie zu wählen. Für jeden persönlich genauso - "was tue ich hier eigentlich?". So sollte man innehalten, bevor man sich in einen Konflikt verbeißt. 

Nach dem Motto "Problem erkannt, Problem gebannt" können die beiden Theorien helfen, einen Konflikt zu erkennen. In Kombination mit den Kommunikations-Instrumenten und ein paar Tricks kann man Konflikte korrekt entschärfen. Dass es immer Konflikte geben wird, bei verschiedenen Wertvorstellungen, Meinungen, Kulturen: keine Frage. Die Frage ist nur, wie man sich "gut" streitet, und wie man am besten zu einer konstruktiven Lösung kommt. 

Also: auf in die Praxis mit den Instrumenten. Auch wenn der Weg etwas länger ist und man Kraft investieren muss: es lohnt sich auf alle Fälle! Und wenn es noch Fragen zu oder Probleme bei der Umsetzung gibt: ich unterstütze gerne! Los geht´s!

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